Vom Fischerdorf zur neuen Touristikdomäne
Endlose Wüstenlandschaften, bizarre Gebirgsformationen und ausgetrocknete Flussbetten zeichnen die faszinierende Landschaft Marsa Alams aus. Fischadler, Wasserschildkröten und Seekühe sind in der Region heimisch und neben zahlreichen endemischen Pflanzen in der unberührten Natur zu bewundern. Verschiedene Nationalparks und Naturschutzgebiete wurden hier eingerichtet, darunter der Wadi El Gemal, südlich von Marsa Alam, das Dolphin House oder die Qulaan Inseln. Die u-förmige, kleine Bucht von Abu Dabab (Marsa Murena) ist bekannt für Meeresschildkröten und Dugongs. Die Unterwasserwelt der Region zählt zu den besten Tauchrevieren der ganzen Welt.
Ursprünglich war Marsa Alam ein Küstenstädtchen. Erst mit der Eröffnung des knapp 60 km entfernten Flughafens im November 2001 begann die touristische Entwicklung der Stadt am Roten Meer. „Die Bucht der Fahnen“, wie Marsa Alam übersetzt heißt, liegt circa 800 km südlich von Kairo. Bis nach El Quseir sind es 132 km. In westlicher Richtung erreicht man nach 220 km die Stadt Edfu am Nil.
