Südlichste Stadt Ägyptens
Die viertgrößte Stadt Oberägyptens strahlt eine beinahe magische Stille aus und gilt als die schönste Stadt beiderseits des Nils. Der Name der Stadt geht auf das altägyptische „Swnw“ zurück, was so viel wie „Handel“ heißt. Feluken, traditionelle Holzboote mit weißen Segeln, gleiten zwischen Festland und den vorgelagerten Inseln über das Wasser. Auf dem Basar herrscht buntes Treiben; exotische Düfte liegen in der Luft. Der Souk von Assuan erstreckt sich über die etwa 700 m lange Marktstraße, die parallell zum Nil verläuft. Hier kann man nubische Handwerksarbeiten, Parfum, Duftöle, Lampen, Bekleidung, Tücher aus Leinen und Seide sowie orientalische Gewürze und frische Früchte kaufen.
Am südlichen Ende der Uferpromenade findet sich die koptisch-orthodoxe Hauptkirche der Stadt. Zwischen dem Nubischen Museum und dem Steinbruch mit dem unvollendeten Obelisken liegt der fatimidische Friedhof und auf einer Anhöhe nordwestlich des Nils gelegen, warten die Ruinen des Klosters des Heiligen Simeon. Ebenso sehenswert sind das Mausoleum des Aga Khan und der schöne Botanische Garten. Assuan ist ein idealer Ausgangspunkt, um einen Ausflug zum Sonnentempels von Abu Simbel zu machen. Während der Wintermonate gilt Assuan wegen des trockenen und angenehmen Klimas als Garten Eden.
