{"id":9379,"date":"2025-03-23T18:05:58","date_gmt":"2025-03-23T17:05:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/chalkidiki\/uncategorized\/thessaloniki\/"},"modified":"2025-10-06T18:21:35","modified_gmt":"2025-10-06T15:21:35","slug":"thessaloniki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/chalkidiki\/infos-a-z\/orte-infos-a-z\/thessaloniki\/","title":{"rendered":"Thessaloniki","gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"text"}]},"content":{"rendered":"<h3>Fr\u00fcher wie heute eine bedeutende Stadt<\/h3>\n<p>Thessaloniki wurde 315 v. Chr. von K\u00f6nig Kassandros an der Stelle der kleinen antiken Stadt Thermi erbaut. Benannt wurde sie nach Kassandros Gattin Thessalonike, Tochter von Phillip II., dem Vater von Alexander dem Gro\u00dfen. Wegen ihrer strategisch g\u00fcnstigen Lage und des bedeutenden Hafens wurde Thessaloniki schon bald eine der wichtigsten St\u00e4dte Griechenlands.<\/p>\n<p>Unter den R\u00f6mern, um das Jahr 168 v. Chr. herum, erbl\u00fchte die Stadt, da sie an der wichtigen Handelsroute von Rom nach Byzanz lag. Thessaloniki war Hauptstadt der r\u00f6mischen Provinz Macedonia. Um 50 n. Chr. besuchte der Apostel Paulus wiederholt die Stadt und verk\u00fcndete hier das Christentum.<\/p>\n<p>Ende des 3. Jahrhunderts wurde Thessaloniki durch Kaiser Galerius zum Zentrum des Ostr\u00f6mischen Reiches ernannt. Schon damals bestach das Stadtbild durch pr\u00e4chtige, monumentale Bauten, von denen noch heute zahlreiche erhalten sind.<\/p>\n<p>Zu byzantinischer Zeit war Thessaloniki die zweitwichtigste Stadt im Kaiserreich und eines der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren. Im Jahre 904 n. Chr. wurde sie von den Sarazenen \u00fcberfallen und v\u00f6llig ausgepl\u00fcndert. Das gleiche Schicksal widerfuhr der Stadt im Jahr 1185 bei einem Angriff der Normannen. Von 1204 bis zu ihrer Befreiung 1224 war sie Hauptstadt des K\u00f6nigreiches Thessaloniki, gegr\u00fcndet von Kreuzfahrern. Nach 1224 geh\u00f6rte die Stadt wieder zum Byzantinischen Reich. In dieser Phase entstanden zahlreiche bedeutende Kirchenbauten, die bis heute erhalten sind. Im Jahr 1430 wurde Thessaloniki von den T\u00fcrken erobert, geh\u00f6rte von nun an zum Osmanischen Reich und war weiterhin wichtiges Handelszentrum auf dem Balkan. 1890 fielen zahlreiche Geb\u00e4ude einem verheerenden Brand zum Opfer, bei dem auch viele Menschen zu Tode kamen.<\/p>\n<p>Erst nach fast 500 Jahren osmanischer Herrschaft wurde im Jahre 1912, im Zuge des Balkankrieges, die Stadt von der griechischen Armee besetzt. In der Folge gab es hier w\u00e4hrend des zweiten Balkankrieges heftige Gefechte mit den nachr\u00fcckenden bulgarischen Truppen. Erst 1913 wurde Thessaloniki offiziell Griechenland zugesprochen.<\/p>\n<p>1917 fielen weite Teile des s\u00fcdlichen Zentrums bei einem Gro\u00dfbrand den Flammen zum Opfer. Nach dem Kleinasien-Krieg zwischen Griechen und T\u00fcrken str\u00f6mten griechische Fl\u00fcchtlinge in die Stadt und lie\u00dfen sich hier nieder.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnenswert ist die gro\u00dfe j\u00fcdische Gemeinde mit \u00fcber 50.000 Mitgliedern, die bis zum 2. Weltkrieg hier existierte. Sie stammten ab von spanischen Juden, die nach 1492 w\u00e4hrend der Reconquista (christliche Welteroberung) ins Osmanische Reich fl\u00fcchteten. Sie brachten ihre eigene Sprache, das Ladino (Judenspanisch) mit. 1943 wurden die meisten nach Auschwitz deportiert.<\/p>\n<p>Heute ist Thessaloniki die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Griechenlands, eine moderne K\u00fcstengro\u00dfstadt mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern. Mit ihrer Universit\u00e4t, dem Messegel\u00e4nde, einer lebhaften Kunst- und Kulturszene sowie einem reichhaltigen Freizeit- und Unterhaltungsangebot ist Thessaloniki, kurz auch Saloniki genannt, eine in vielerlei Hinsicht interessante Stadt, die das Erbe ihrer bedeutungsvollen und bewegten Vergangenheit in Ehren h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Dabei steckt die Stadt voller historischer Zeugnisse: Sehensw\u00fcrdigkeiten aus der Antike, aus dem Mittelalter sowie aus der osmanischen Zeit. Insbesondere aus byzantinischer und r\u00f6mischer Zeit findet man zahlreiche Bauwerke. Viele Kirchen, darunter die vielleicht sch\u00f6nste, die Agia Sofia, dienten zeitweise auch als Moschee. Die Stadtmauer war flankiert durch diverse Wehrt\u00fcrme, von denen der Wei\u00dfe Turm noch erhalten und heutiges Wahrzeichen der Stadt ist.<\/p>\n<p>Es ist eine vergleichsweise reiche Stadt, selbstbewusst und modern, teilweise mond\u00e4n, gleichzeitig aber auch typisch griechisch, mit Sinn f\u00fcr das Traditionelle \u2013 das macht Thessaloniki so sympathisch und liebenswert. Auch die Religion spielt eine gro\u00dfe Rolle und der orthodoxe Priester geh\u00f6rt ganz selbstverst\u00e4ndlich zum Stra\u00dfenbild.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist Thessaloniki ein Einkaufsparadies f\u00fcr jeden Geldbeutel. Die traditionelle, lebendige Markthalle wartet auf mit typisch griechischen und regionalen Produkten. Moderne Shops und Boutiquen bieten ein internationales Warenangebot sowie aktuelles Design und Mode.<\/p>\n<p>Auch wer Unterhaltung sucht, kommt hier nicht zu kurz. Ob die beliebte Flaniermeile an der Uferstra\u00dfe mit eleganten Restaurants, Bars und Stra\u00dfencaf\u00e9s, die urigen Tavernen im Marktviertel oder Musiklokale, trendige Bistros und Kafenions im neu entstandenen Viertel um die alten Lagerhallen: In Thessaloniki ist f\u00fcr jeden Geschmack etwas dabei. Und lebendig bleibt es hier bis in die fr\u00fchen Morgenstunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false,"gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"html"}]},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fcher wie heute eine bedeutende Stadt Thessaloniki wurde 315 v. Chr. von K\u00f6nig Kassandros an der Stelle der kleinen antiken Stadt Thermi erbaut. Benannt wurde sie nach Kassandros Gattin Thessalonike, Tochter von Phillip II., dem Vater von Alexander dem Gro\u00dfen. 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