Natürliche Schönheiten
Die Dominikanische Republik verfügt über insgesamt neun Nationalparks, zwei Unterwasserparks und fünf Naturreservate. Für den Besuch benötigen Sie eine Genehmigung, die Sie bei den örtlichen DNP-Stationen oder über die zentrale Nationalparkverwaltung in Santo Domingo erhalten.
Parque Nacional Jaragua
Dieser Nationalpark ist mit einer Fläche von 1.400 qkm der größte Park der Dominikanischen Republik. Die Insel Beata, die baumlose Insel Alto Velo sowie das Seegebiet zwischen den Inseln und dem Festland sind Teil des 1983 errichteten Parks. Der Name stammt von dem Taíno-Indianer Kaziken Jaragua. Sie können dort die Höhlen einiger Ureinwohner besichtigen oder die atemberaubende Vegetation bestaunen. Die exotische Mischung aus subtropischem Trockenwald und sukkulentem Dornenwald (Sukkulenten sind saftreiche Pflanzen wie z.B. Aloe Vera) machen den Parque Nacional Jaragua zu einem einzigartigen Erlebnis.
Parque Nacional Isla Cabritos
Mit 24 qkm ist er der kleinste, aber auch der interessanteste Nationalpark. Auf der etwa 12 km langen und 2 bis 2,5 km breiten Insel gibt es heute noch frei lebende Krokodile, Leguane, Warane und Flamingos. Leider nimmt der Bestand dieser Tiere von Jahr zu Jahr ab.
Banco de la Plata
Etwa 140 km nördlich von Puerto Plata liegt im Atlantischen Ozean der Unterwasserpark Banco de la Plata, was soviel bedeutet wie Silberbank. Dieser Schutzbereich erstreckt sich über ein Seegebiet von rund 3.700 qkm mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von 20 m. Der Meeresboden fällt jedoch auf bis zu 1.800 m ab. Die Silberbank ist für den Boots- und Schiffsverkehr gesperrt. Während der Monate Dezember bis März paaren sich hier die Buckelwale und bringen ihre Jungen zur Welt. In dieser Zeit können Sie an organisierten Ausflügen zur Walbeobachtung teilnehmen.
Parque Nacional Los Haitises
Der 208 qkm große Nationalpark ist einer der schönsten und interessantesten zugleich. Die zwischen 200 und 300 m hohen Berge gaben dem 1976 entstandenen Naturpark seinen Namen. Der Nationalpark besteht vorwiegend aus subtropischem Feuchtwald und ausgedehnten Mangrovenwäldern. Die artenreiche Fauna und die Höhlen der Ureinwohner sind ein absolutes MUSS für jeden Urlauber!
