Puerto Plata, Luperon und Sosua
Puerto Plata ist eine Provinz im Norden der Dominikanischen Republik. Die gleichnamige Provinzhauptstadt hat ca. 338.000 Einwohner und ist eine der wichtigsten Hafenstädte des Landes, auch dank der beiden Kreuzfahrthäfen Amber Cove und Taino Bay. Gleichzeitig zählt Puerto Plata mit der Playa Dorada und der Costa Dorada zu den bekanntesten Tourismusgebieten der Insel.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die einzige Seilbahn der Karibik – genannt Teleferico. Sie führt auf den etwa 793 m hohen Hausberg. Inmitten des romantischen botanischen Gartens auf dem Berg Pico Isabel de Torres steht eine Nachbildung der Christusstatue aus Rio de Janeiro. In der Nähe des Hafens können Sie die kleine Festung Fortaleza San Felipe besichtigen, welche der Stadt noch bis in die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts als Gefängnis diente. Heute befindet sich dort ein Museum.
Darüber hinaus sollten Sie sich den unvergleichlichen Parque Central und das Bernsteinmuseum ansehen. Ein Besuch in der Rumfabrik Macorix lohnt sich nicht nur wegen der Rumproben, sondern auch weil Sie viel über die Geschichte des Rums erfahren. Die nächstgrößere Stadt ist das ca. 70 km entfernte Santiago de los Caballeros. Für alle diejenigen, die die Dominikanische Republik von ihrer ursprünglichsten Seite erleben wollen, lohnt sich ein Ausflug in die Provinzhauptstadt, die vom Tourismus bislang unberührt ist.
Luperon
Dieser beschauliche Ort ist ca. 45 km westlich von Puerto Plata gelegen. Außer einem kleinen Hafen, der Marina, verfügt Luperon über wenige Sehenswürdigkeiten. Allerdings erleben Sie dort hautnah und aus nächster Nähe echte dominikanische Lebensart, da die Einwohner nicht ausschließlich vom Tourismus leben.
Sosua
Das ca. 70.000 Einwohner zählende Sosua liegt ungefähr 25 km östlich von Puerto Plata. Seit den 1990er-Jahren zieht Sosua, sicher wegen seines schönen Strandes, viele Touristen aus Europa und Amerika an. In unzähligen Bars, Diskotheken und Kasinos können Sie die Nacht zum Tag machen. Nicht umsonst ist der Ort für sein pulsierendes und wildes Nachtleben bekannt.
Des Weiteren haben sehr viele deutsche Auswanderer dort ihre Spuren hinterlassen: Metzgerei, Bäckerei usw.
Cabarete
Cabarete ist ein kleiner Ort mit ca. 14.600 Einwohnern, 40 km östlich von Puerto Plata. Noch bis in die 1980er-Jahre existierte der Ort nicht. Erst dann entdeckten Wassersportler die idealen Bedingungen zum Wellenreiten, Wind- und Kitesurfen. Mittlerweile trägt man dort regelmäßig World-Cup-Rennen – wie z.B. den Copa Mundial Kitesurf – aus. Überdies muss hier der Master of Ocean in einem über mehrere Tage dauernden Turnier in verschiedenen Disziplinen sein Können unter Beweis stellen. Aber auch für Nicht-Surfer ist Cabarete ein beliebtes Urlaubsziel. Von Mountainbike-Touren über Reiten bis hin zu Kanu-Fahren können Sie sich hier sportlich verausgaben.
Samaná
Die Provinz ist Namensgeber der Halbinsel und der ca. 40.000 Einwohner zählenden Provinzhauptstadt. Seit November 2006 verfügt Samaná – eigentlich Santa Barbara de Samaná – über einen eigenen internationalen Flughafen, den auch deutsche Airlines anfliegen. In diesem Abschnitt der Dominikanischen Republik findet man einige der schönsten Strände der Karibik. Ein ganz besonderes Naturschauspiel sind die Ankunft und der Aufenthalt der Buckelwale, die in der Zeit von Januar bis März zur Paarung in die Bucht von Samaná kommen. Sie haben dann die Möglichkeit, an Whale-Watching-Touren teilzunehmen.
Las Terrenas
Der nächst größere Ort der Halbinsel Samaná ist Las Terrenas. Mit ca. 13.000 Einwohnern und einigen Hotels hat es ebenfalls an Bedeutung für den Tourismus gewonnen, ist aber dennoch kein Vergleich zu den großen Gebieten Puerto Plata oder Punta Cana. So bestehen beispielsweise noch immer viele Straßen aus Sandpisten, was die touristische Entwicklung der Stadt bisher bremste. Dennoch ist es nicht mehr, wie einst, eine Siedlung zahlreicher Aussteiger und der Geheimtipp für Individualtouristen. Grund dafür ist vermutlich auch die bessere Verkehrsanbindung durch den neuen Flughafen. So erreichen Sie Las Terrenas deutlich bequemer und müheloser als früher.
El Portillo
El Portillo liegt ca. 5 km nordöstlich von Las Terrenas. Dieses Dörfchen hat dem Touristen eigentlich nicht viel zu bieten, befindet sich aber in unmittelbarer Nähe zu dem Wasserfall El Limon, der sich stolze 47 m in die Tiefe stürzt. Wenn Sie also bereits den Weg nach Samaná auf sich genommen haben, dürfen Sie sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen.
Las Galeras
Las Galeras, ca. 28 km von Samaná entfernt, bezeichnet ein eher abgelegenes kleines Strandgebiet, wozu auch noch ein kleines Dorf gehört. Die kleine Siedlung liegt am Ende der Halbinsel Samaná und bietet Ihnen vollkommene Ruhe. Während Sie an einem der weißen Sandstrände liegen und dem Rauschen der Kokospalmen im Hintergrund lauschen, werden Sie sich fernab von Lärm und Trubel so richtig entspannen können.
Cayo Levantado – die „Bacardi-Insel“
Cayo Levantado ist eine kleine, paradiesische Insel, ca. 5 km von Samaná entfernt, die Sie nur mit Hilfe eines Bootes erreichen können. Man munkelt, dass Bacardi dort einen seiner Spots gedreht habe. Auch wenn das eher unwahrscheinlich ist, hat Bacardi das nie dementiert.
