{"id":9258,"date":"2025-03-11T13:05:56","date_gmt":"2025-03-11T12:05:56","guid":{"rendered":"https:\/\/rldev.dts.dmcit.tech\/ibiza\/uncategorized\/flora-und-fauna\/"},"modified":"2025-09-25T13:10:10","modified_gmt":"2025-09-25T11:10:10","slug":"flora-und-fauna","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/ibiza\/infos-a-z\/rund-um-ihr-zielgebiet\/flora-und-fauna\/","title":{"rendered":"Flora und Fauna","gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"text"}]},"content":{"rendered":"<h3>Abwechslungsreiche Artenvielfalt<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend der verschiedenen historischen Perioden gelangten unterschiedlichste Pflanzen auf die Inseln. Die Ph\u00f6nizier brachten Granatapfel- und Johannisbrotb\u00e4ume, die R\u00f6mer pflanzten Olivenb\u00e4ume und die Araber hinterlie\u00dfen Datteln und Feigen. Die Agaven und Feigenkakteen (Opuntien) stammen aus Amerika und tragen im Sp\u00e4tsommer sehr leckere Fr\u00fcchte. Aber Achtung beim Verzehr: Anf\u00e4nger haben den Mund nach der ersten Kakteenfeige oft voller winziger Stacheln.<\/p>\n<p>Bereits ab Februar beginnt auf den Pityusen der Vorfr\u00fchling: Die ber\u00fchmte Mandelbl\u00fcte verwandelt Ibiza \u2013 vor allem den Nordwesten \u2013 in ein wei\u00dfes Bl\u00fctenmeer. Ab M\u00e4rz folgt dann die Pfirsichbl\u00fcte und die Orangen- und Zitronenernte. Zwischen Januar und Ende Mai wachsen \u00fcberall die sch\u00f6nsten Blumen, unter anderem \u00fcber zwanzig Orchideenarten, und die Wiesen stehen in einem satten Gr\u00fcn. Mit dem Juni beginnt die Trockenheit, die Farbvielfalt verschwindet und das Braun und Rot der Erde dominieren. Aber auch im Sommer bl\u00fchen noch Rosmarin und Thymian. Erst ab Ende September kehrt durch den langsam einsetzenden Regen das Gr\u00fcn als vorherrschende Farbe zur\u00fcck. In den K\u00fcstenregionen des Nordens von Ibiza und auf Formenteras Halbinsel La Mola stehen noch viele Aleppokiefern. Insgesamt sind beide Inseln aber waldarm.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr bescheren nun Heide, Mastix, Ginster und wilder Rosmarin den K\u00fcstenabschnitten im Juni einen aromatischen Duft. In mehreren Regionen gedeihen der typische Zedern-Wacholder und Sabinas. Aus den Sabinah\u00f6lzern werden die Deckenbalken der traditionellen Fincas gearbeitet. In K\u00fcstenn\u00e4he wachsen dornige Kapernstr\u00e4ucher, deren Knospen gerne in der ibizenkischen K\u00fcche verwendet werden. An den Sandbuchten findet man vor allem Strandhafer und -flieder sowie Disteln. Um die Salinen beider Inseln herum gedeihen nur Schilf, Binsen und so genannte Halophyten, Salz liebende Pflanzen. In Feuchtgebieten finden sich oft leuchtend bl\u00fchende und duftende Oleanderstr\u00e4uche.<\/p>\n<p>Im Norden gibt es noch vereinzelt kleinere Eichenw\u00e4lder. Im Kulturland fallen besonders die knorrigen Feigen-, Affenbrot-, Mandel- und Olivenb\u00e4ume auf. In der Buschlandschaft, der Macchia, findet man rosafarbene Zistrosen, Lavendel, Thymian, Rosmarin, Disteln, wilden Fenchel und Spargel.<\/p>\n<p>Der erste Kontakt, den man normalerweise mit der ibizenkischen Tierwelt macht, ist ein schrilles kr\u00e4chzendes Ger\u00e4usch, das vom ersten Tag des Urlaubs an allgegenw\u00e4rtig ist. Verursacht wird es von Zikaden, drei bis vier Zentimeter gro\u00dfen K\u00e4fern, die \u00fcberall in den B\u00e4umen sitzen. Will man allerdings mal eines dieser Tiere zu Gesicht bekommen, verstummt das Ger\u00e4usch bereits, wenn man sich n\u00e4hert. Nach einer kurzen Ruhepause am fr\u00fchen Abend werden die Zikaden dann von den weitaus angenehmer anzuh\u00f6renden Grillen abgel\u00f6st. Insgesamt leben weit \u00fcber hundert Ameisenarten auf der Insel. Neben vielen Schmetterlingsarten, Libellen, K\u00e4fern und anderen Krabbeltieren kann man vielleicht mal auf einer Wanderung eine Gottesanbeterin oder sogar die Silberspinne entdecken. Sie ist das einzige giftige Gesch\u00f6pf auf den Pityusen, wirklich gef\u00e4hrlich ist aber auch sie nicht.<\/p>\n<p>Es gibt auf Ibiza kommen aus der Reptilienwelt vorrangig zwei Vertreter vor: der Mauergecko und die Pityuseneidechse. Allein von ihr gibt es allerdings \u00fcber drei\u00dfig verschiedene Arten. Jede vorgelagerte Insel und jeder K\u00fcstenabschnitt hat seine eigene Spezies, die auch oft nach ihrer Herkunft benannt ist. Dem Mauergecko kann man mit etwas Gl\u00fcck nachts an der Hauswand, besonders gerne in der N\u00e4he einer Lampe, bei der Jagd zusehen. Geckos gelten als Gl\u00fccksbringer.<\/p>\n<p>Neben einer gro\u00dfen Anzahl von Zugv\u00f6geln, die zu bestimmten Jahreszeiten auf der Insel pausieren, gibt es einige Arten, die ganzj\u00e4hrig hier leben. Am Wasser sieht man oft ganze Scharen von M\u00f6wen, und manchmal kann man in Ufern\u00e4he auch Kormorane beobachten. Auf dem Lande sieht man oft Schwalben, Meisen, Sperlinge, Wachteln, Falken und mit sehr viel Gl\u00fcck sogar einen Fischadler. Nachts h\u00f6rt man in ruhigen Gegenden oft einen Kauz rufen. Die interessantesten V\u00f6gel der Insel werden aber wohl die letzten Flamingos sein, die irgendwo tief in den Salinas leben. Es sind nur noch ca. zwanzig Tiere \u00fcbrig, die unter strengem Schutz stehen. Auch eher unwahrscheinlich ist die Begegnung mit der extrem seltenen Ginsterkatze, die man als Laie erstmal von den unz\u00e4hligen streunenden Hauskatzen unterscheiden k\u00f6nnen muss.<\/p>\n<p>Wenn man von Kulturtieren wie Hunden, Katzen, Ziegen, Schafen und Eseln absieht, gibt es nicht besonders viele S\u00e4ugetiere auf den Pityusen.<\/p>\n<p>Beim Schnorcheln sieht man etliche Fische. Schriftbarsche gucken aus kleinen H\u00f6hlen, Meerbrassen schwimmen in lockeren Verb\u00e4nden, knapp unter der Oberfl\u00e4che sieht man die dicklippige Meer\u00e4sche, an den Felsw\u00e4nden taucht gelegentlich ein knallbunter Meerespfau auf. Auch Calamare und Oktopusse kann man manchmal sehen. Vorsicht vor Feuerquallen und Seeigeln \u2013 die k\u00f6nnen einem schnell den ganzen Tag vermiesen.<\/p>\n","protected":false,"gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"html"}]},"excerpt":{"rendered":"<p>Abwechslungsreiche Artenvielfalt W\u00e4hrend der verschiedenen historischen Perioden gelangten unterschiedlichste Pflanzen auf die Inseln. Die Ph\u00f6nizier brachten Granatapfel- und Johannisbrotb\u00e4ume, die R\u00f6mer pflanzten Olivenb\u00e4ume und die Araber hinterlie\u00dfen Datteln und Feigen. Die Agaven und Feigenkakteen (Opuntien) stammen aus Amerika und tragen im Sp\u00e4tsommer sehr leckere Fr\u00fcchte. 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