{"id":9407,"date":"2025-03-23T20:09:31","date_gmt":"2025-03-23T19:09:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/malediven\/uncategorized\/flora-und-fauna\/"},"modified":"2025-10-07T17:59:05","modified_gmt":"2025-10-07T12:59:05","slug":"flora-und-fauna","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/malediven\/infos-a-z\/rund-um-ihr-zielgebiet\/flora-und-fauna\/","title":{"rendered":"Flora und Fauna","gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"text"}]},"content":{"rendered":"<h3>Die vielseitige Vegetation auf den Malediven<\/h3>\n<p>Nicht jede Pflanze liebt die kalkreiche Erde der Koralleninseln, die f\u00fcr die Kokospalme der ideale N\u00e4hrboden ist. Sie ist deshalb auf jeder Insel anzutreffen und bildet eine unentbehrliche Nahrungs- und Rohstoffquelle. Die Kokospalme wird bis zu 100 Jahre alt und liefert eine Ausbeute von 50 bis 80 N\u00fcssen pro Jahr.<\/p>\n<p>Zweith\u00e4ufigster Vertreter der Baumflora ist die Schraubenpalme. Typische Merkmale sind die Stelzwurzeln &#8211; lange, schraubenf\u00f6rmig angeordnete Stiele und die kindskopfgro\u00dfen essbaren Fr\u00fcchte, die vom \u00c4u\u00dferen der Ananas \u00e4hneln, jedoch ein Gem\u00fcse sind.<\/p>\n<p>Eine dritte Palmenart ist die Betelnusspalme, die f\u00fcr die Malediver unverzichtbaren Beteln\u00fcsse liefert.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Baumart ist der Banyanbaum, dessen Stamm einen Durchmesser von bis zu 5 m haben kann.<\/p>\n<p>Bananen, Papayas und Brotfruchtb\u00e4ume mit ihren noppen\u00fcberzogenen Fr\u00fcchten sind auf jeder bewohnten Insel zu finden. Mangob\u00e4ume hingegen sind fast nur auf Mal\u00e9 zu sehen.<\/p>\n<p>In Strandn\u00e4he anzutreffen sind der indische Mandelbaum sowie Mangroven und Scaevolab\u00fcsche. Sie bilden ein dichtes, mannshohes Geb\u00fcsch mit immergr\u00fcnen, lederartigen Bl\u00e4ttern und sind resistent gegen Salzwassereinwirkung. Das Holz der Mangroven wird zum Bau und zur Holzkohlegewinnung verwendet.<\/p>\n<p>Auf den n\u00f6rdlichen und s\u00fcdlichen Atollen, wo der Boden fruchtbarer ist, werden S\u00fc\u00dfkartoffeln, Maniok, Taro und als Getreide Hirse und Mais in gr\u00f6\u00dferem Umfang angebaut. Als Zierpflanze findet man vor allem auf den Ferieninseln h\u00e4ufig den Hibiskus, die Bougainvillea und den Pagodenstrauch, dessen gelblich-wei\u00dfe Bl\u00fctensterne wie zarte Porzellangebilde wirken.<\/p>\n<p><strong>Die artenreiche Tierwelt der Atolle<br \/>\n<\/strong>Gr\u00f6\u00dfere S\u00e4ugetiere, die das indische Festland und Sri Lanka bewohnen, k\u00f6nnen h\u00f6chstens 40 km weit schwimmen und daher die Malediven nicht \u00fcber das Meer erreichen. Kleinere S\u00e4ugetiere konnten, vereinzelt in geringer Zahl, auf Treibholz mit der Str\u00f6mung des Nordostmonsuns von den Nachbarl\u00e4ndern herkommen. Jedoch ist ihre Anzahl begrenzt. In erster Linie findet man \u00fcber Wasser die V\u00f6gel, welche die Inseln problemlos besiedeln k\u00f6nnen. 113 Vogelarten (zumeist Seev\u00f6gel) sind registriert worden. Davon bleiben aber nur 20 Spezies ganzj\u00e4hrig auf den Malediven. \u00dcberwiegend sind es Reiher, Sturmtaucher, T\u00f6lpel, Fregattv\u00f6gel, M\u00f6wen, Seeschwalben, Rallen, Lemikolen, Kuckucke und Kr\u00e4hen.<\/p>\n<p>Eines der am h\u00e4ufigsten auf den Inseln vorkommenden Tiere stammt &#8211; wen wundert es &#8211; aus dem Wasser. Es ist der Einsiedlerkrebs. Zur Aufz\u00e4hlung der S\u00e4ugetiere bedarf es nicht einmal der f\u00fcnf Finger einer Hand. Zu nennen sind vor allem die Hausratte und der Flughund, eine Fledermausart. Auf manchen Inseln gibt es verwilderte Kaninchen, Katzen und auf den Einheimischen-Inseln findet man hin und wieder Ziegen. Schlangen und Skorpione sind \u00e4u\u00dferst selten. H\u00e4ufig hingegen sind Echsen und Geckos anzutreffen. Geckos sind trotz ihres etwas abschreckenden Aussehens absolut harmlos und sollten sorgsam behandelt werden, da sie zuverl\u00e4ssige M\u00fcckenvertilger sind.<\/p>\n<p>Die Koralle ist das Hauptelement der Unterwasserwelt. Fast 70 Gattungen dieser Tierart sind hier bekannt. Jeder Korallenstock besteht aus einer Kolonie unz\u00e4hliger Polypen, die in einer selbstgebauten Kalkzelle hausen. Neue Generationen siedeln sich auf den Geh\u00e4usen abgestorbener Polypen an, und auf diese Weise w\u00e4chst und vergr\u00f6\u00dfert sich das Kalkgebilde.<\/p>\n<p>Noch weitaus gr\u00f6\u00dfer ist die Artenvielfalt der Fische. Sie alle abzuhandeln, w\u00fcrde ein ganzes Buch erfordern. Man sieht Papageienfische, Rochen, kleine Doktorfische, Rotfeuerfische und die unscheinbaren Kugel- und Igelfische, die sich bei Gefahr aufblasen. Manche H\u00f6hlen dienen tags\u00fcber als Unterschlupf f\u00fcr teils riesige Mur\u00e4nen und Schildkr\u00f6ten. In Tiefen von 20 bis 30 m st\u00f6\u00dft man auf vielerlei Gro\u00dffische. Einige, wie der als Manta bekannte Teufelsrochen, sind 5 bis 7 m lang. An manchen Stellen kann man mit ziemlicher Sicherheit Haie von beachtlicher Gr\u00f6\u00dfe antreffen. Aber keine Angst: Haie sind Fischfresser und leben in den maledivischen Gew\u00e4ssern wie die sprichw\u00f6rtliche Made im Speck.<\/p>\n","protected":false,"gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"html"}]},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vielseitige Vegetation auf den Malediven Nicht jede Pflanze liebt die kalkreiche Erde der Koralleninseln, die f\u00fcr die Kokospalme der ideale N\u00e4hrboden ist. 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