{"id":9367,"date":"2025-03-23T15:52:48","date_gmt":"2025-03-23T14:52:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/rhodos\/uncategorized\/geschichte-geschichten\/"},"modified":"2025-10-06T17:45:39","modified_gmt":"2025-10-06T14:45:39","slug":"geschichte-geschichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/rhodos\/infos-a-z\/rund-um-ihr-zielgebiet\/geschichte-geschichten\/","title":{"rendered":"Geschichte &amp; Geschichten","gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"text"}]},"content":{"rendered":"<h3>Eine interessante Inselhistorie<\/h3>\n<p><strong>Geschichte<\/strong><br \/>\nBereits in der Bronzezeit war Rhodos besiedelt. Die ersten Bewohner, die auf der Insel ihre Spuren hinterlie\u00dfen, waren die Karer, die vermutlich von Kleinasien aus eingewandert waren.<\/p>\n<p><strong>Um 2000 v. Chr.<\/strong> bekamen sie Gesellschaft von den Ph\u00f6niziern, um 1700 v. Chr. folgten aus Kreta die Minoer und ab 1450 v. Chr. wurde Rhodos von der mykenischen Kultur beeinflusst.<\/p>\n<p><strong>Um 1200 v. Chr.<\/strong> erreichten die Dorer Rhodos und gr\u00fcndeten die St\u00e4dte Lindos, Ialyssos und Kamiros.<\/p>\n<p><strong>Im 8. Jh. v. Chr.<\/strong> hatten es die St\u00e4dte von Rhodos schon zu etwas Wohlstand gebracht. Sie verb\u00fcndeten sich mit Kos, Halikarnossos und Knidos zum Verteidigungsb\u00fcndnis Hexapolis, das aber bald wieder auseinanderbrach.<\/p>\n<p><strong>Im 7. Jh. <\/strong>hatten die rhodischen St\u00e4dte Handelsbeziehungen im ganzen Mittelmeerraum aufgebaut und gr\u00fcndeten sogar Kolonien in Sizilien und Kleinasien.<\/p>\n<p><strong>Um 550 v. Chr. <\/strong>wurde bei Lindos der erste gro\u00dfe Athene-Tempel der Insel errichtet. Bekannt ist vor allem der Tyrann Kleoboulos von Lindos, der die Stadt in diesen Jahren regierte. Rhodos war zu dieser Zeit (500 v. Chr.) persisch und k\u00e4mpfte gegen Athen. Die Athener waren erfolgreich und dr\u00e4ngten die Perser zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>408 v. Chr.<\/strong> wurde eine neue Hauptstadt im Norden der Insel gegr\u00fcndet. Die Stadtplanung nahm Hippodamos von Milet vor, ein ber\u00fchmter Zeitgenosse. Rhodos-Stadt dehnte sich vom Monte Smith bis zum Hafen und zur heutigen Neustadt aus. Aufgrund der g\u00fcnstigen Lage wurde die Stadt bald zum reichen Handelsumschlagplatz. Auch K\u00f6nig Mausolos von Halikarnassos wollte an diesem Reichtum teilhaben, konnte sich aber nicht lange auf Rhodos halten.<\/p>\n<p><strong>Im 4. Jh. v. Chr.<\/strong> bemerkten die Rhodier, dass sich das Makedonische Reich unter Philipp II. rasant vergr\u00f6\u00dfert hatte und verb\u00fcndeten sich 334 v. Chr. mit seinem Sohn Alexander dem Gro\u00dfen. Daf\u00fcr wurde Rhodos-Stadt mit einem Handelsmonopol belohnt. Zu Zeiten Alexanders baute die Stadt gute Handelsbeziehungen zu \u00c4gypten auf. Die Stadt boomte. Einen Teil ihres Geldes steckten die Rhodier in ihre Stadtbefestigung \u2013 ein sinnvolles Unternehmen, wie sich bald herausstellen sollte.<\/p>\n<p><strong>305 v. Chr.<\/strong> zerbrach Alexanders Reich, Demetrios kam und belagerte erfolglos die Stadt Rhodos. In dieser Zeit wurde vom bekannten Bildhauer Chares aus Lindos der Koloss von Rhodos gebaut.<\/p>\n<p><strong>42 v. Chr. <\/strong>eroberten die Truppen von Cassius (einer der M\u00f6rder C\u00e4sars) Rhodos und brachten alles, was nicht niet- und nagelfest war und Wert besa\u00df, nach Rom \u2013 der Niedergang begann.<\/p>\n<p><strong>155 n. Chr. <\/strong>zerst\u00f6rte ein Erdbeben gro\u00dfe Teile der Stadt, und in den folgenden Jahrhunderten bekamen die Rhodier h\u00e4ufig unangenehme und ungebetene Besucher: die Goten, die Perser, die Sarazenen \u2013 und alle pl\u00fcnderten heftig.<\/p>\n<p><strong>313 n. Chr.<\/strong> wurde vom r\u00f6mischen Kaiser Konstantin das Christentum als erlaubte Religion anerkannt, bereits 325 n. Chr. war fast ganz Griechenland christianisiert.<\/p>\n<p><strong>1054<\/strong> kam es zur Trennung zwischen der r\u00f6mischkatholischen und der orthodoxen Kirche, welcher die Griechen bis heute angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>Im 10. Jh.<\/strong> war Rhodos eine arme Insel, die offiziell bis 1309 zum Byzantinischen Reich geh\u00f6rte. Aber de facto regierten im 11. und 12. Jh. u.a. die Venezianer und die Genueser die Insel.<\/p>\n<p><strong>1306<\/strong> lie\u00dfen sich die Johanniter auf Rhodos nieder, unter ihrer Herrschaft erlangte die Insel wieder Wohlstand. Die Festung der Johanniter kann man heute noch in der Altstadt von Rhodos bewunderten. W\u00e4hrend das Byzantinische Reich immer mehr zerfiel, \u00fcbernahm das aufstrebende Osmanische Reich die Vormachtstellung im \u00f6stlichen Mittelmeer. Auch die Osmanen verfielen wie die Johanniter in rege Baut\u00e4tigkeit und errichteten zahlreiche Moscheen.<\/p>\n<p><strong>Ende des 18. Jh.<\/strong> versch\u00e4rfte sich der Konflikt zwischen Herrschern und Beherrschten, was schlie\u00dflich zu kriegerischen Auseinandersetzungen f\u00fchrte. Der Griechische Unabh\u00e4ngigkeitskrieg dauerte von 1821 bis 1829.<\/p>\n<p><strong>1830<\/strong> wurde Griechenland souver\u00e4nes K\u00f6nigreich, Rhodos geh\u00f6rte damals jedoch nicht dazu und verblieb beim Osmanischen Reich.<\/p>\n<p><strong>1912<\/strong> wurden die Inseln des Dodekanes Italien zugesprochen. Italien pumpte viel Geld in die Inseln, baute die Infrastruktur aus und erschloss Rhodos f\u00fcr den Tourismus. Die Italiener ver\u00e4nderten vieles, errichteten imposante Geb\u00e4ude, bauten Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze. Sie sanierten aber u.a. auch die Altstadt, die Kallithea-Therme, das Kloster Filerimos und das Bassin von Eleousa.<\/p>\n<p><strong>1943<\/strong> landeten deutsche Truppen auf den Dodekanes-Inseln, sie kapitulierten im Winter 1945. Anschlie\u00dfend kamen die Engl\u00e4nder und gaben 1948 die Dodekanes-Inseln an Griechenland ab.<\/p>\n<p><strong>Die Johanniter auf Rhodos<\/strong><br \/>\n1306 r\u00fcckten die Johanniter auf Rhodos ein. Die Rhodier wehrten sich gegen die neuen Herren, doch die kampferprobten Ritter brauchten lediglich drei Jahre, bis sie die ganze Insel unter Kontrolle hatten. Danach bauten sie eine sichere Festung. Dabei kam ihnen zugute, dass sie 1312 den Templerorden beerbten. So hatten sie gen\u00fcgend Geld f\u00fcr den Festungsbau und konnten auch Nachbarinseln ohne Kampf erwerben. Allerdings konnten auch die Johanniter nicht verhindern, dass der Islam weiter nach Westen vordrang. Das Byzantinische Reich zerbrach St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, die Osmanen breiteten den Islam immer weiter aus. Sie scheiterten jedoch 1480 bei dem Versuch, Rhodos einzunehmen. Daf\u00fcr waren sie andernorts recht erfolgreich, und ihr Vorrat an Soldaten, Kampfger\u00e4t und Geld wuchs st\u00e4ndig.<\/p>\n<p>S\u00fcleyman der Pr\u00e4chtige bestieg 1520 den Thron und lie\u00df Rhodos 1522 erneut angreifen. Die Osmanen r\u00fcckten mit einer Armee von rund 150.000 Mann an, w\u00e4hrend in der Festung 5.600 Ritter und S\u00f6ldner versuchten, ihre Stadt zu verteidigen. Nach \u00fcber sechs Monaten ging den Rittern die Munition aus, und Nachschub von au\u00dfen war nicht in Sicht. Da musste der Gro\u00dfmeister de I\u2019lsle Adam klein beigeben. Er handelte freies Geleit f\u00fcr die 4.200 \u00fcberlebenden K\u00e4mpfer aus, mit denen er sich nach Malta zur\u00fcckzog. Auch dort bauten die Ritter, die sich sp\u00e4ter Malteser nannten, eine Festung. Der Orden existiert heute noch, aber seine F\u00fchrer leben im Vatikan im Exil.<\/p>\n<p>In der Schlacht um Rhodos fand zwar die H\u00e4lfte der osmanischen Soldaten den Tod, aber sie brachte dem Sultan den Durchbruch in der \u00c4g\u00e4is, wo die Osmanen bis ins 19. Jh. herrschten.<\/p>\n","protected":false,"gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"html"}]},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine interessante Inselhistorie Geschichte Bereits in der Bronzezeit war Rhodos besiedelt. Die ersten Bewohner, die auf der Insel ihre Spuren hinterlie\u00dfen, waren die Karer, die vermutlich von Kleinasien aus eingewandert waren. Um 2000 v. Chr. bekamen sie Gesellschaft von den Ph\u00f6niziern, um 1700 v. Chr. folgten aus Kreta die Minoer und ab 1450 v. Chr. 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