{"id":9407,"date":"2025-03-23T19:26:15","date_gmt":"2025-03-23T18:26:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/riviera-maya\/uncategorized\/tequila\/"},"modified":"2025-10-06T10:34:44","modified_gmt":"2025-10-06T15:34:44","slug":"tequila","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/riviera-maya\/infos-a-z\/rund-um-ihr-zielgebiet\/tequila\/","title":{"rendered":"Tequila","gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"text"}]},"content":{"rendered":"<h3>Das Nationalgetr\u00e4nk Mexikos<\/h3>\n<p>Der Tequila (Agavenschnaps) wird in die nachstehend genannten vier Kategorien eingeteilt:<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Silver oder blanco<\/strong><\/td>\n<td>klarer, transparenter Tequila, der nach der Destillation unmittelbar in Flaschen abgef\u00fcllt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Gold, joven oder oro<\/strong><\/td>\n<td>wie der Silver-Tequila, jedoch eingef\u00e4rbt. Das Einf\u00e4rben geschieht entweder mit Zuckersirup, Eichenholz-Zus\u00e4tzen oder Karamell.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Aged, reposado<\/strong><\/td>\n<td>Das ist ein Tequila, der mindestens zwei Monate in Eichenholz-F\u00e4ssern geruht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Extra-aged, a\u00f1ejo<\/strong><\/td>\n<td>Dieser Tequila lagert mindestens ein Jahr in Eichenholz-F\u00e4ssern. Die F\u00e4sser d\u00fcrfen eine Gr\u00f6\u00dfe von 600 Litern nicht \u00fcbersteigen. Der Alkoholgehalt muss mit Wasser reguliert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der Tequila ist ein alkoholisches Getr\u00e4nk, das aus einem Kaktus gewonnen wird, dessen landl\u00e4ufiger Name Blaue Agave ist. Wissenschaftlich hei\u00dft er Agave Tequilana Weber, nach dem Forscher, der diese Agave 1902 als eigene Spezies identifizierte. Sie w\u00e4chst um die Stadt Tequila im Bundesstaat Jalisco, wo man sie ebenso liebevoll kultiviert, wie in Holland die Tulpen \u2013 es dauert immerhin 12 Jahre, bis die Pflanze geerntet werden darf. Bei der Ernte wird die Pflanze von ihren langen blaugr\u00fcnen Bl\u00e4ttern befreit, so dass nur das zwischen 20 und 75 kg schwere Herz \u00fcbrig bleibt, das aussieht wie eine zu gro\u00df geratene Ananas und deswegen von den Mexikanern \u201epi\u00f1a\u201c genannt wird. Die Pflanzenherzen werden in gro\u00dfen \u00d6fen erhitzt und dann gemahlen, um den Saft vom Fruchtfleisch zu trennen. Es wird Zucker hinzugef\u00fcgt, sodass ein dickfl\u00fcssiger Sirup entsteht, den man in Aluminiumf\u00e4ssern fermentieren l\u00e4sst. Nach zweimaliger Destillation entsteht schlie\u00dflich Tequila. Um einen Liter des Endprodukts herzustellen, braucht man 7 kg Agavenherz. Ein Teil der so gewonnenen klaren Fl\u00fcssigkeit mit mildem Geschmack entsteht, der a\u00f1ejo.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfen Hersteller bieten meistens mehrere wei\u00dfe Tequilas und verschiedene A\u00f1ejo-Qualit\u00e4ten an, w\u00e4hrend kleine Familienbetriebe oft nur eine Sorte herstellen. Die Faustregel ist: Je l\u00e4nger der Tequila gelagert ist, desto h\u00f6her ist sein Preis.<\/p>\n<p>Wie lange schon Tequila in Mexiko getrunken wird, wei\u00df niemand so genau, jedoch wurden \u00e4hnliche Getr\u00e4nke sicher schon in vorspanischer Zeit konsumiert. Bei den Tolteken und Azteken war ein Verwandter des Tequila, der Pulque, in Gebrauch, bei ihm handelte es sich um fermentierten Agavensaft. Der Legende nach ging die G\u00f6ttin Mayahuetl auf der Erde mit der Agavenpflanze spazieren und wurde von den Mexikanern so gut empfangen, dass sie ihnen die Pflanze schenkte und die Verarbeitung erkl\u00e4rte. Die gro\u00dfen Brennereien entstanden im 18. und 19. Jh.<\/p>\n<p>Ebenfalls w\u00e4hrend der Kolonialherrschaft der Spanier begann man in Mexiko mit der Produktion des Mezcal, der aus einer anderen Agavenart gewonnen und in der Region um Oaxaca angebaut wird. Bei diesem n\u00e4chsten Verwandten des Tequila ist der Produktionsprozess einfacher und der Geschmack wesentlich rauer. Normalerweise kommt die getrocknete Made, die in der Pflanze lebt, mit in die Flasche, um den Geschmack zu verfeinern (sagen die einen) oder um den korrekten Alkoholgehalt nachzuweisen (sagen die anderen).<\/p>\n<p>F\u00fcr den Europ\u00e4er ist der Tequila nicht ohne T\u00fccken: im \u00dcberma\u00df genossen, bewirkt er am nachfolgenden Tag unfehlbar einen sagenhaften Kater. Auch gemischt mit anderen Getr\u00e4nken, als Margarita oder als Tequila Sunrise hat er es in sich. Als Aperitif oder Digestif hat er jedoch sicherlich eine wohltuende Wirkung, viele Mexikaner f\u00fchren ihre lange Lebensdauer auf ihr t\u00e4gliches Glas Tequila zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Quelle: Beatriz Mart\u00cc, Cancun Tips<\/p>\n","protected":false,"gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"html"}]},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Nationalgetr\u00e4nk Mexikos Der Tequila (Agavenschnaps) wird in die nachstehend genannten vier Kategorien eingeteilt: Silver oder blanco klarer, transparenter Tequila, der nach der Destillation unmittelbar in Flaschen abgef\u00fcllt wird. Gold, joven oder oro wie der Silver-Tequila, jedoch eingef\u00e4rbt. Das Einf\u00e4rben geschieht entweder mit Zuckersirup, Eichenholz-Zus\u00e4tzen oder Karamell. 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