{"id":11120,"date":"2025-03-19T05:28:58","date_gmt":"2025-03-19T05:28:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/teneriffa\/uncategorized\/inselmitte\/"},"modified":"2025-09-25T12:35:41","modified_gmt":"2025-09-25T11:35:41","slug":"la-gomera-inselmitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dertour-reiseleitung.com\/teneriffa\/infos-a-z\/orte-infos-a-z\/la-gomera-inselmitte\/","title":{"rendered":"La Gomera &#8211; Inselmitte","gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"text"}]},"content":{"rendered":"<h3>Malerische Bergd\u00f6rfer und fruchtbares Land<\/h3>\n<p><strong>Chipude<\/strong><br \/>\nDas Bergdorf liegt nahe dem markanten Vulkanberg La Fortaleza und gilt als \u00e4lteste Siedlung der Insel. Schon in vorspanischer Zeit sch\u00e4tzten die Bewohner das fruchtbare Land. Der Tafelberg mit einem weitl\u00e4ufigen Gipfelplateau erreicht eine H\u00f6he von 1.241 m und diente bei den Einheimischen vor Ankunft der Konquistadoren als Heiliger Ort f\u00fcr ihre Opferrituale. Auf der flachen Kuppe errichteten die Ureinwohner neben Steinkreisen auch Opferalt\u00e4re. Mit Ankunft der Spanier wurde das Felsmassiv zudem als R\u00fcckzugsgebiet vor den Belagerern genutzt. Die Altkanarier nannten den Berg Argoday, den M\u00e4chtigen. Weithin sichtbar und mit einer beeindruckenden, 500 m hohen Steilwand beherrscht er das Landschaftsbild des S\u00fcdwestens. Noch vor 200 Jahren war Chipude der bev\u00f6lkerungsreichste Ort Gomeras. Heute ist das Dorf beliebter Startpunkt f\u00fcr Wanderungen in den Nationalpark Garajonay und auf den Tafelberg La Fortaleza.<\/p>\n<p>Den Mittelpunkt bildet der gro\u00dfe Dorfplatz mit der bereits im Jahr 1540 gegr\u00fcndeten Iglesia Virgen de la Candelaria. Um die Plaza herum gruppieren sich die Bars von Chipude, die Einheimische und Wandertouristen anziehen.<\/p>\n<p>Am 15. August findet in Chipude allj\u00e4hrlich eine Fiesta zu Ehren der Schutzheiligen Virgen de la Candelaria statt. Nach einer feierlichen Prozession beginnt die ausgelassene Fiesta, bei der lokale Musikgruppen bis in die fr\u00fchen Morgenstunden zum Tanz aufspielen.<\/p>\n<p><strong>El Cedro<\/strong><br \/>\nSch\u00f6ne Wanderwege f\u00fchren zu diesem D\u00f6rfchen unmittelbar am Nebelwald Garajonay. Das Dorf El Cedro liegt in einem Hochtal am Nordrand des Nationalparks Garajonay. Wochenendh\u00e4user, ein Landschulheim und eine bei Wanderern beliebte Bar beleben heute die entlegene Streusiedlung am Nebelwald.<\/p>\n<p>Dem ganzj\u00e4hrig flie\u00dfenden Cedro-Bach, der auch durch den Nationalpark Garajonay verl\u00e4uft, verdanken die verbliebenen Bewohner die Fruchtbarkeit ihrer terrassierten Felder. Auf der H\u00f6he von 850 m gedeihen u.a. \u00c4pfel, Kiwis, Kartoffeln und Wein.<\/p>\n<p>Die Bar La Vista, ber\u00fchmt f\u00fcr ihre Kressesuppe im rustikalen Holzteller, l\u00e4dt in El Cedro ein zur Pause mit bester Aussicht. An der Bar liegt auch der einzige Campingplatz von La Gomera mit einigen Pl\u00e4tzen f\u00fcr Zelte. Im Weiler El Cedro bietet sich Wagemutigen die Gelegenheit zu einer abenteuerlichen kleinen Wanderung: die unterirdische Durchquerung des Berges La Montaneta in Richtung Hermigua. Ein Wassertunnel f\u00fchrt auf einer L\u00e4nge von etwa 550 m und einer H\u00f6he von 1,70 m durch den Berg. Wenn es zuvor nicht stark geregnet hat, ist der Tunnel von El Cedro gut begehbar. Denken Sie aber an eine Taschenlampe oder eine Kerze.<\/p>\n<p><strong>El Cercado<\/strong><br \/>\nDas malerische Bergdorf liegt mit seinen rustikalen alten Steinh\u00e4usern im Hochland von La Gomera, in einer herrlich gr\u00fcnen Terrassenlandschaft. Drei Werkst\u00e4tten halten in El Cercado die traditionelle T\u00f6pferkunst lebendig. Bei einem Besuch im Ort am Rande des Nationalparks Garajonay kann man den Handwerkerinnen \u00fcber die Schulter schauen.<\/p>\n<p>Die T\u00f6pferin Maria modelliert ebenso traditionell und kunstfertig wie nebenan ihre Kollegin Rufina auf der kleinen Terrasse ihrer idyllischen Werkstatt. Eine dritte T\u00f6pferin kam in den letzten Jahren hinzu. Ob Kr\u00fcge, Schalen oder Becher, alles entsteht ohne Drehscheibe. Das T\u00f6pfergut erh\u00e4lt seine charakteristische Glasur durch das Einreiben mit sienaroter Tonerde. Anschlie\u00dfend wird die Tonware im holzgefeuerten Steinofen gebrannt. Die Gegenst\u00e4nde werden noch immer von den Gomeros als Beh\u00e4ltnisse f\u00fcr Gofio (typisch gomerisches Mehl) oder Kastanien genutzt.<br \/>\nWer sich nach einer Tour durch das Dorf oder nach einer Wanderung vom Valle Gran Rey ein wenig entspannen m\u00f6chte, kehrt am besten in eines der Lokale ein. Probieren Sie das k\u00f6stlich zubereitete Kaninchen oder eine Potaje de Berros, eine herzhafte Brunnenkressesuppe.<\/p>\n<p><strong>Las Hayas<\/strong><br \/>\nDas Bergdorf Las Hayas liegt idyllisch, ges\u00e4umt von hohen Palmen, in einer H\u00fcgellandschaft am Rande des Nationalparks Garajonay. Bekannt ist die Streusiedlung Las Hayas vor allem aus kulinarischen Gr\u00fcnden: Einheimische f\u00fchlen sich in der Bar Amparo wohl, die neben Getr\u00e4nken auch hervorragende Gerichte aus Ziegenfleisch und lokale Spezialit\u00e4ten anbietet. Von Wanderern besonders gesch\u00e4tzt ist die Bar La Montana am kleinen Eukalyptushain. Seit fast drei Jahrzehnten genie\u00dft man bei Dona Efigenia in Las Hayas ein \u00fcppiges vegetarisches Men\u00fc. Auch Urlauber, die mit dem Auto auf der Insel unterwegs sind, stoppen gerne bei Efigenia.<\/p>\n<p>Etwas erh\u00f6ht oberhalb der Dorfstra\u00dfe steht eine kleine wei\u00dfe Kapelle mit h\u00fcbschem Vorplatz. Sofern es die Passatwolken zulassen, ist dies ein sch\u00f6ner Ort, um die Aussicht \u00fcber die Landschaft um Las Hayas mit ihren Palmen, Weidefl\u00e4chen und dem angrenzenden Nationalpark zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Ort Las Hayas bietet hervorragende Wanderm\u00f6glichkeiten. Schlie\u00dflich grenzt er unmittelbar an den mystischen Nebelwald des Nationalparks Garajonay. Ein beliebter kleiner Rundweg f\u00fchrt durch den einzigartigen Wald zum Rastplatz Las Creces. Sch\u00f6ne Wanderwege gibt es auch zu den benachbarten Bergd\u00f6rfern Arure, Chipude und El Cercado. Wanderer, die von Las Hayas aus gerne eine gr\u00f6\u00dfere Tour unternehmen m\u00f6chten, k\u00f6nnen zum Beispiel nach Vallehermoso, auf den Gipfel des Garajonay oder ins Valle Gran Rey wandern. Selbstverst\u00e4ndlich lassen sich all diese Ausflugsziele ab Las Hayas auch gut mit dem Mietwagen erreichen.<\/p>\n","protected":false,"gt_translate_keys":[{"key":"rendered","format":"html"}]},"excerpt":{"rendered":"<p>Malerische Bergd\u00f6rfer und fruchtbares Land Chipude Das Bergdorf liegt nahe dem markanten Vulkanberg La Fortaleza und gilt als \u00e4lteste Siedlung der Insel. Schon in vorspanischer Zeit sch\u00e4tzten die Bewohner das fruchtbare Land. 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